2003: drei Tage im schönen Klostertal

In diesem Jahr hatte unser Eventmanager Willi eine Tour in den Bregenzerwald geplant. Los ging es wie fast immer um 05.30h MEZ am Rathausplatz in Zunsweier. Pünktlich traf der neue Busfahrer Markus mit einem RENAULT Scenic mit 2 Panorama-Schiebedächern ein und hat Jürgen und Frank eingeladen.



[zu den schönsten Bildern]

Hier der genaue Routenverlauf:

Willi hat es bevorzugt erst in Lauterbach (auch Heinerbach genannt) zuzusteigen, damit er länger schlafen kann. Dieser enorme Umweg durch die unbewohnten Höhen des Schwarzwaldes hat natürlich einige Zeit gekostet.
Dann ging es los in Richtung Bodensee über Lindau, Bregenz, Feldkirch, Bludenz bis nach Dalaas, unserem Ausgangsort. Andi und Volker haben dort schon gewartet und sich die Zeit bei einem Radler vertrieben. Nach einem Kaffee und einem gemeinsamen Frühschoppen im Gasthaus Post haben wir unser Zeug gepackt und sind dem Gipfel entgegen gewandert. Es war ein ca. 3-stündiger Aufstieg über Wiesen, durch Wälder der Freiburger Hütte entgegen.


Die Hütte liegt auf 1931m oberhalb des Formariensee und Unterhalb der Roten Wand (2704). Gleich versuchte sich unser Tour-Guide an der Theke anzumelden und erntete dabei nur dumme Kommentare eines unqualifizierten Hüttenbetreibers. Der wusste plötzlich nix mehr von unserer Ankunft. Kurzum, wir durften im Winterlager pennen, das in Notfällen auch noch vermietet wird. Dies war eine kleine Hütte neben dem Haupthaus mit wenig Komfort. Was solls! Wir haben dann halt mal ein Radler getrunken und beobachtet, wie die Pfeife hinter der Theke total den Überblick verlor.
Das mit dem Radler Trinken ging dann auch so weiter bis es um 19h dann endlich Essen gab. War ganz ok aber die Portionen hätten etwas größer sein können. Zum Glück gab es aber noch einen Nachschlag für umme.
Kurz bevor der Dieselgenerator um 22h dann abgestellt wurde gingen wir ins Schlafgemach. Inzwischen war es auch schon ganz schön kalt und das Quartier machte seinem Namen die ganze Nacht lang alle Ehre (d.h. es war ganz schön kalt).

Am nächsten Morgen wurden wir schon vor 7h von den ersten Sonnenstrahlen geweckt und durften die herrliche Bergwelt mit all ihren faszinierenden Lichtschauspielen genießen. Nach dem Frühstück wurde dann die 2. Etappe in Angriff genommen. Zuerst ging es leicht bergauf bis hin zum Steinernen Meer. Von dort aus erreichten wir durch steile Zickzackwege den Tourhöhepunkt auf 2400m. Eine herrliche Aussicht in die umliegende Bergwelt veranlasste uns zur Vesperpause mit einem Gipfelschoppen. Einfach ein traumhaftes Panorama!

Frisch gestärkt ging es über einen Grat steil bergab in Richtung Spullersee. Das Wasser dieses Sees erinnerte wirklich an die Cote d'Azur. Deshalb haben wir uns auch gleich mal dort niedergelassen, um uns vor dem letzten Anstieg zur Ravensburger Hütte (1947 m) noch mal zu erholen. Diese erreichten wir dann auch nach einem weiteren ordentlichen Anstieg.

Diese Hütte war dann das grasse Gegenteil zur Freiburger Hütte. Das Personal hier war jung, dynamisch, humorvoll, hübsch und weiblich. Also alles, was die Gletscherboys während ihren anstrengenden Touren so brauchen. Es war also den ganzen Abend lang eine Riesengaudi. Die Stimmung war kaum mehr zu toppen. Am nächsten Morgen dann viel der Abschied natürlich schwer. Die wollten uns fast nicht mehr gehen lassen. Wir machten dann noch ein Abschiedsfoto, damit das Hüttenpersonal auch in Zukunft täglich an uns erinnert wird.

Die Etappe am dritten Tag führte uns dann bergab nach Klösterle, was wir gegen Mittag errechten. Mit dem Bus ging's dann wieder talauswärts nach Dalaas, wo die Autos geparkt waren.

Wie immer muss ich sagen war es eine super Tour und hat riesig viel Spaß gemacht. An dieser Stelle auch der Dank an das Tourmanagement "Willi-Tours", das wieder alles prächtig organisiert hatte. Zum Dank erhielt Willi eine Badeausrüstung in Form einer Duschhaube, einer Noppenmassagebürste, Kosmetikartikel und ein paar Flip-Flops aus der Frauenzeitschrift "SHAPE".

Was auf dieser Tour außerdem auffällig war, ist das steigende Interesse der Bevölkerung (Eingeborenen) an den Gletscherboys. Immer wieder wird man von Passanten auf unseren Club angesprochen. Um auch wirklich jede/jeden über uns informieren zu können, haben wir beschlossen, Flyers/Visitenkarten zu drucken, um die Interessenten mit Info-Material versorgen zu können.